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Flucht- und Rettungsweg ohne Dachdurchdringung

Im Notfall zählt jede Sekunde: Ein stabiler, geprüfter Flucht- und Rettungsweg schützt Leben – auf Ihrem Dach. Planbar, montierbar, wartbar mit EASiTec.

Häufige Fragen zu Flucht- und Rettungsweg

Ansprechpartner

Christopher Carragher

Geschäftsführer

Was umfasst Sicherheitstechnik für Rettungswege auf Dächern?

Die Sicherheitstechnik für Rettungswege auf Flachdächern umfasst alle Komponenten und Maßnahmen, die im Notfall einen sicheren Flucht- und Rettungsweg gewährleisten. Dazu zählen auflastbeschwerte Schutzgeländer, Notleiteranlagen (z. B. Steigleitern mit Rückenschutzkorb nach DIN 14094-1) sowie Evakuierungs- und Rettungsgeräte wie Abseilsets oder Rettungslifte.

EASiTec bietet zudem individuelle Planungsleistungen, normgerechte Montage ohne Dachdurchdringung sowie umfassende Dokumentation bis hin zur bauaufsichtlichen Abnahme. Ergänzt wird das Angebot durch praxisnahe Schulungen zur Nutzung der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA), inklusive Einweisung in Rettungstechniken.

Somit entsteht ein vollständiges System – vom Konzept über die Installation bis zur regelmäßigen Wartung. Ziel ist es, Menschen im Gefahrenfall einen schnellen, normkonformen und sicheren Weg vom Dach zu ermöglichen – unabhängig vom Gebäudetyp oder Dachaufbau. Auch bei Wartungsarbeiten oder Reparaturen sorgt die Technik für maximale Sicherheit.

 

Welche Normen erfüllen die Rettungsweglösungen?

Die Rettungsweglösungen von EASiTec erfüllen alle wesentlichen nationalen und europäischen Normen, die für Flucht- und Rettungswege auf Dächern relevant sind. Zentrale Grundlage ist die DIN 14094-2:2017, die Anforderungen an Sicherheitsgeländer als Bestandteil von Fluchtwegen auf Dachflächen definiert. Notleitern orientieren sich an DIN 14094-1 oder EN ISO 14122-4, während Abseil- und Rettungsgeräte nach DIN EN 341 und EN 1496 zertifiziert sind. Zusätzlich werden baurechtliche Anforderungen wie die ASR A2.3 (aktualisiert 2024) sowie die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) berücksichtigt.

Produkte von EASiTec sind CE-geprüft, normgerecht dokumentiert und werden auf Wunsch mit vollständiger Einbaudokumentation zur baurechtlichen Abnahme geliefert. Für wiederkehrende Prüfungen gelten die EN 795 und die DGUV-Regeln (z. B. 201-056, 112-198). Damit sind Kunden rechtlich und technisch auf der sicheren Seite – sowohl im laufenden Betrieb als auch im Gefahrenfall.

Wie funktioniert die auflastbeschwerte Montage?

Die auflastbeschwerte Montage ist eine innovative Technik, bei der Fluchtweg-Elemente wie Schutzgeländer ohne Dachdurchdringung installiert werden. Statt zu bohren oder zu verschrauben, wird das System durch Eigengewicht (z. B. Betonplatten oder Gitterroste) sicher auf dem Dach fixiert. Dies schützt die Dachabdichtung, verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und erhält die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion. Die Module lassen sich passgenau auf verschiedenen Dachbreiten (z. B. 1 m, 1,5 m, 2 m) konfigurieren.

EASiTec liefert die Schutzgeländer gemäß DIN 14094-2 optional mit Tür, Pulverbeschichtung oder Eloxierung. Die Montage erfolgt fachgerecht durch geschulte Monteure, inklusive vollständiger Dokumentation. Besonders bei Sanierungen oder auf Bestandsgebäuden ist die auflastbeschwerte Lösung eine ideale Option – sie ist rückbaubar, flexibel und erfüllt dennoch höchste Sicherheitsanforderungen. Der Verzicht auf Dachdurchdringung minimiert Aufwand, Risiken und spätere Reparaturen – ein echter Mehrwert für Betreiber, Bauherren und Architekten.

Welche Dacharten sind für die Systeme geeignet?

Die Rettungsweglösungen von EASiTec sind speziell für die Verwendung auf tragfähigen Flachdächern konzipiert und können auf verschiedenen Untergründen eingesetzt werden – Bitumen-, Folien- und Betondächer zählen dabei zu den typischen Einsatzflächen. Entscheidend ist, dass die Dachkonstruktion die notwendige Tragfähigkeit für das auflastbeschwerte System bietet, da dieses auf Gewichten basiert. Dank der modularen Bauweise lassen sich die Systeme auch auf komplexe oder bereits genutzte Dachflächen anpassen.

Die Installation erfolgt ohne Dachdurchdringung, wodurch die Abdichtung nicht beschädigt wird – besonders wichtig für Sanierungen oder bei Gebäuden mit sensibler Dachhaut. Auch bei Dachaufbauten mit Gefälle oder spezifischer Dachneigung kann EASiTec durch individuelle Planung passgenaue Lösungen anbieten. Ziel ist es, Flucht- und Rettungswege dort bereitzustellen, wo sie baulich erforderlich und sicherheitsrelevant sind – unabhängig von der Dachbeschaffenheit. Die Systeme sind reversibel, langlebig und wartungsfreundlich.

Wird eine Prüfung oder Wartung durch EASiTec angeboten?

Ja – EASiTec bietet nicht nur die fachgerechte Montage, sondern auch die wiederkehrende Prüfung und Wartung der installierten Rettungsweglösungen an. Die Prüfintervalle richten sich nach den Vorgaben der geltenden Normen, insbesondere EN 795, DGUV 201-056 sowie den Herstellervorgaben. Im Rahmen der Wartung wird die gesamte Anlage auf Funktion, Stabilität, Beschädigungen und korrekte Kennzeichnung überprüft. Eventuelle Mängel werden dokumentiert und auf Wunsch direkt behoben.

Kunden profitieren von einem lückenlosen Service: Erinnerung an Prüffristen, Vor-Ort-Termine durch sachkundige Fachkräfte gemäß DGUV-Grundsatz 312-906, und vollständige Prüfberichte zur Vorlage bei Berufsgenossenschaften oder internen Sicherheitsbeauftragten. Die Wartung betrifft sowohl die Schutzgeländer als auch Steigleitern, Rettungsgeräte und Kennzeichnungselemente. Dieser umfassende Service sorgt für dauerhafte Betriebssicherheit, Rechtssicherheit und ein minimiertes Haftungsrisiko – besonders wichtig für Betreiber öffentlicher Gebäude, Industrieanlagen und Wohnungsbaugesellschaften.

Gibt es barrierefreie Lösungen für Fluchtwege?

EASiTec berücksichtigt bei der Planung von Fluchtwegen auch die Anforderungen an Barrierefreiheit, wie sie u. a. in der ASR V3a.2 definiert sind. Dies bedeutet, dass auch Menschen mit körperlicher Einschränkung sichere Flucht- und Rettungswege nutzen können. Die barrierefreie Gestaltung beginnt bereits bei der Auswahl geeigneter Fluchtweg-Breiten und der Integration von Türen oder Geländersystemen, die ohne Schwellen, Stolperkanten oder Höhenunterschiede zugänglich sind. Zusätzlich können Elemente wie kontrastreiche Markierungen, rutschhemmende Oberflächen und integrierte Beleuchtungssysteme berücksichtigt werden.

Die Fluchtweglösungen lassen sich baulich so anpassen, dass sie sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen nutzbar sind. EASiTec berät gezielt zur Umsetzung dieser Anforderungen – praxisnah, normgerecht und im Einklang mit aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, im Notfall allen Personen eine schnelle, sichere und eigenständige Evakuierung vom Dach zu ermöglichen – unabhängig von Mobilität oder Einschränkungen.